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DORA-Verordnung: Finanzsektor muss sich ab 2025 verstärkt vor Cyberrisiken schützen

Die Einführung des Digital Operational Resilience Act, kurz DORA, durch die Europäische Union hat weitreichende Auswirkungen auf den Finanzsektor in Deutschland. Diese Verordnung – ähnlich der DSGVO für den Datenschutz – zielt darauf ab, den Finanzsektor besser gegen Cyberrisiken zu schützen und so das Sicherheitsniveau für Finanzgeschäfte in Europa zu erhöhen.

Für deutsche Finanzdienstleister bedeutet dies eine Verschärfung der Compliance-Anforderungen sowie einen generellen Zuwachs an Herausforderungen, aber auch Chancen.

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Bedeutung von DORA für deutsche Finanzdienstleister

Die DORA-Verordnung zielt auf die Stärkung der digitalen Resilienz von Finanzinstituten und -dienstleistern ab. Das bedeutet, dass Unternehmen aus dem Finanzsektor sicherstellen müssen, dass sie in der Lage sind, ihre digitalen Dienste auch unter widrigen Umständen aufrechtzuerhalten und die Sicherheit ihrer Systeme und Daten zu gewährleisten.

DORA ist eine Reaktion auf die verstärkte Abhängigkeit des Finanzbereichs von digitalen Technologien und die kontinuierliche Zunahme von Cyberangriffen auf den europäischen Finanzsektor. Ein adäquates Risikomanagement wird somit zur immer dringlicheren Aufgabe.

 

Für wen ist die DORA-Verordnung Pflicht?

Die Verordnung ist verpflichtend für Banken, Versicherungen, Finanzorganisationen und Wertpapierfirmen. Doch auch Drittanbieter von Technologien, die von Unternehmen im Finanzsektor genutzt werden, unterliegen der neuen Verordnung.

DORA-Verordnung

Meldung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht: https://www.bafin.de/DE/Aufsicht/DORA/DORA_node.html

Herausforderungen für deutsche Finanzdienstleister

Die Umsetzung von DORA bringt eine Reihe von Herausforderungen für deutsche Finanzdienstleister mit sich.

 

Komplexität der Anforderungen

Die DORA-Verordnung ist umfangreich und komplex, was die Umsetzung und Einhaltung für Finanzdienstleister zu einer Herausforderung macht.

 

Technologische Anpassungen

Viele Finanzdienstleister müssen ihre bestehenden IT-Systeme und -Infrastrukturen anpassen, um den Anforderungen von DORA gerecht zu werden, was mit erheblichem Aufwand verbunden sein kann.

 

Risikomanagement

Die Verordnung verlangt von den Unternehmen, dass sie robuste Risikomanagementverfahren implementieren, um digitale Risiken zu identifizieren, zu bewerten und zu bewältigen, was eine gründliche Analyse und Überarbeitung bestehender Prozesse erfordert.

 

Chancen für deutsche Finanzdienstleister

Trotz der Herausforderungen bietet die DORA-Verordnung auch Chancen für deutsche Finanzdienstleister.

 

Verbesserte Cybersicherheit

Die DORA-Konformität soll dazu beitragen, die Cybersicherheit zu stärken und das Vertrauen der Kunden in die Sicherheit ihrer Finanztransaktionen zu erhöhen.

 

Wettbewerbsvorteil

Unternehmen, die frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um DORA-Konformität zu erreichen, können sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem sie sich als vertrauenswürdige und zuverlässige Partner positionieren.

 

Innovation

Die Anpassung an die Anforderungen von DORA erfordert oft auch innovative Lösungen und Technologien, die das Potenzial haben, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der Finanzdienstleistungen zu verbessern.

 

E-Mail-Security: Wie unterstützt eXpurgate die DORA-Konformität?

eXpurgate ist eine hocheffiziente Lösung für E-Mail-Security, die Finanzdienstleister dabei unterstützt, den Schutz personenbezogener Daten zu verbessern und die Anforderungen von DORA zu erfüllen. Mit fortschrittlichen Technologien wie Machine Learning und Verhaltensanalyse bietet eXpurgate einen effektiven Schutz vor E-Mail-basierten Bedrohungen wie Phishing, Malware und Spam.

 

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